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Kindheit
Geboren wurde ich im 4. November 1975 in der
Neißestadt Görlitz. Knapp fünf Jahre nach meinem
großen Brüderchen
Frank. Ich war also nie allein zu Haus.
Wie man dem Geburtsdatum entnehmen kann, habe ich in meine Kindheit in der DDR geniessen dürfen (Anm.: Görlitz liegt tief im Osten).
Ich hatte daher noch die Gelegenheit, die Standard-Schülerlaufbahn vom Jung- über den Thälmannpionier hin
zum FDJ'ler mitzuerleben.
Im Rückblick war das eine wunderschöne Zeit, denn was man nicht kennt, vermisst man bekanntlich auch nicht sonderlich und mit Altstoffsammlungen, Pioniernachmittagen, FMI-Einsätzen, Gruppenratsitzungen und diversen AG's usw. war man zur Genüge beschäftigt.
Schule
Zum Unterricht ging es zunächst in die 11. POS (Polytechnische Oberschule) in Görlitz.
Für die nächsten acht Jahre war ich hier ganz gut aufgehoben, auch wenn der Unterricht bis zur
3. oder 4. Klasse (so genau kann ich mich nicht mehr erinnern) sogar samstags statt fand.
Später ging es - dank der Wende - an die Penne, das
J. Curie Gymnasium (siehe Bild).
Hier durfte ich während der nächsten vier Jahre alle Veränderungen durch die Wende (man denke an die Stabü-Lehrer)
und die Wirren des neuen Kurssystems live miterleben. Wir waren der erste Jahrgang der neuen Zeit und somit
die "Laborratten". Aber Spaß gemacht hat es schon - nie mehr hat man jemals wieder so viel
Freizeit!
Das Studium und danach ...
1995 zog mich das Studium nach Dresden obwohl
mir die Stadt anfangs nicht sonderlich gefiel. Ich hatte meine Zulassung
zum Architekturstudium für Dresden erhalten, entschied mich
aber kurz vor Semesterbeginn noch für das Bauingenieurwesen (deshalb das Bild mit der Brücke).
Mit der Zeit fand ich hier Freunde und mein neues zu Hause.
Was soll ich hier groß erzählen. Wer selbst studiert hat, weiss wieviel Zeit
da für Party's, Baden gehen, Kneipentouren usw. 'draufgeht und welche Kraft es kostet,
morgens schon vor 9:00 Uhr aufzustehen - alle anderen werden
das wohl nie so richtig verstehen. Insgesamt ging es aber doch recht zügig voran und
so war im Oktober 2000 Schluss mit Lustig. Die Diplomarbeit war verteidigt und ich war fortan
Diplomingenieur. Heute arbeite ich als Bauingenieur mit Spezialisierung "Brückenbau"
bei einem
Dresdner Planungsbüro.
Meine Freizeit
Der wohl wichtigste Ausgleich zum Alltag ist für mich der
Handball.
Ich bin erst recht spät, mit 16 Jahren, dazugestoßen.
Davor musste ich in jungen Jahren das Schwimmen als Leistungssport gesundheitsbedingt aufgeben
und anschließend folgten acht Jahre Tischtennis bevor es mich
letztlich in die Teamsportart zog. Bleibt zu den sportlichen Aktivitäten
noch zu sagen, dass ich während der Abi-Zeit nebenbei noch als Rettungsschwimmer
die Görlitzer Bäder unsicher gemacht habe.
Das zweite große Hobby ist eindeutig mein Computer - wie
langweilig :-). Damit hat es 1988 in Verbindung mit einem ATARI 800 XL und
später meinem geliebten Amiga 500 begonnen. Die Zeit des Spielens war
allerdings sehr schnell vorbei und es folgten viele, viele Stunden
Assembler- und C-Programmierung. Erst mit der Endeckung der weiblichen
Wesen und dem Beginn des Studiums verschoben sich dann die Freizeitanteile
wieder deutlich zu Gunsten des öffentlichen Lebens.